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Das ist Knurri, mein ständiger Begleiter in einer unbeschwerten Kindheit.  Wir haben immer gut aufeinander aufgepasst. Foto: Philippi
Das ist Knurri, mein ständiger Begleiter in einer unbeschwerten Kindheit. Wir haben immer gut aufeinander aufgepasst.

Mein persönlicher Werdegang

In Marburg an der Lahn bin ich auf die Welt gekommen, in Nordhessen aufgewachsen und zum Studium bin ich nach Göttingen gekommen, wo ich in drei verschiedenen Wohnheimen gelebt habe. Später bin ich nach Herzberg am Harz gegangen.

Geboren wurde ich 1965 in Marburg als erster von vier Söhnen einer Hauswirtschaftsmeisterin und eines evangelischen Pastors, aufgewachsen bin ich in Bad Zwesten, habe dort 1984 mein Abitur abgelegt. In die SPD bin ich 1982 eingetreten. Nach dem Zivildienst bin ich zum Medizinstudium nach Göttingen gegangen.

Gänseliesel Foto: S. Philippi
Was ist Kult in Göttingen, wenn man den Doktor geschafft hat? Das Gänseliesel küssen!

Seit 1989 bin ich mit Michaela Philippi verheiratet. Sie ist Augenärztin in Duderstadt. Wir haben einen Sohn (heute 31) und eine Tochter (27 Jahre).

Als Arzt bin ich seit 1994 berufstätig, zuerst an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Abteilung Thorax Herz- und Gefäßchirurgie, dann in Herzberg. Seit 2001 bin ich Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin. Promoviert habe ich 2007 an der Unimedizin Göttingen, Abteilung Viszeralchirurgie. Das war vergleichsweise spät, weil ich zunächst die junge Familie ernähren musste.

Seit 2009 bin ich niedergelassener Chirurg in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Herzberg.

OP Foto: Philippi
In meinem Beruf als Chirurg habe ich in Göttingen und Herzberg fast 10.000 Operationen durchgeführt.

Ich bin von Kindheit an geprägt, auf die Schwachen und Benachteiligten, die Minderheiten, die Kranken zu achten, sie zu betreuen und sie zu vertreten.

Mein Vater war ein Spät-68er. Über allem stand die Politik von Willy Brandt. Dazu meine Mutter, im Hauptamt ehrenamtliche Pastorenfrau. Sie leitete Gemeindegruppen, den DRK-Ortsverein und versorgte kranke Gemeindemitglieder, Obdachlose und Menschen ohne festen Wohnsitz.

Einmal haben wir einer jungen Frau, sozusagen Kirchenasyl in unserem Haus gewährt, weil sie von der eigenen Familie wegen einer Liebesbeziehung zu einem Andersgläubigen bedroht wurde.

Dr. Machete Foto: Baumgartner HK
Alle drei Jahre verwandele ich mich in der Südniedersächsischen Karnevalshochburg Pöhlde in die von mir entwickelte Kunstgestalt Doktor Machete. In Form von Büttenreden und Songs nehme ich Stellung zu politischen und lokalen Themen, natürlich mit der Narrenkappe auf dem Kopf und dem Schalk im Nacken. Nach guter alter Karnevalstradition darf man "mit Maske" allen mal die Meinung sagen.

Meine Hobbies: Radfahren in der Heimat, Bootfahren in Mecklenburg-Vorpommern, Skifahren in Österreich, Tauchen, Kochen und nicht zu vergessen: Karneval in Pöhlde (hoffentlich ohne Corona bald wieder möglich).