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Friedrich Ebert - ein aufrechter Demokrat

Friedrich Ebert Foto: BMF

Vor genau 150 Jahren, am 4. Februar 1871, wurde SPD-Urahn Friedrich Ebert in Heidelberg geboren. Er führte die Partei nach dem Tod von August Bebel im Jahr 1913. „Er war keiner, der die Massen begeisterte; er war kein glühender Revolutionär; er war auch nicht so eloquent und nicht so charismatisch wie der damalige SPD-Fraktionschef Philipp Scheidemann“, beschreibt Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) den im Februar 1919 in Weimar gewählten Präsidenten des Deutschen Reiches.

Ebert stellte sich souverän an die Spitze der ersten deutschen Demokratie. Er war der Weichensteller und der wichtigste Vertreter der Weimarer Republik, er wurde ihr ehrliches Gesicht. Er war ein Mann mit gewaltigem organisatorischem Talent, mit hohem Pflichtbewusstsein und mit einem heißen sozialen Herzen. An ihm lag es wahrlich nicht, dass die von Extremisten scharf bekämpfte Weimarer Republik kein sehr langes Leben hatte. Er hat versucht, in dieser wirren Zeit der erste Diener des Volks zu sein. Friedrich Ebert war ein aufrechter Sozialdemokrat.

Sein Tod ereilte ihn mit nur 54 Jahren im Februar 1925. Wegen eines in Magdeburg geführten Prozesses, in dem er sich gegen Unterstellungen der „Mitteldeutschen Presse“ wehrte, hatte er eine Blinddarm-Entzündung verschleppt, was zu einer Bauchfellentzündung führte, der er erlag. Hätten ihn die Ärzte mit heutigem Wissen retten können?

Post und Bundesfinanzminister ehren den großen Demokraten Ebert mit einer Sonderbriefmarke, Ersttag 4. Februar 2021.

Ihr und Euer Andreas Philippi

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