Wir wollen keinen zurücklassen!

Im Zentrum einer solidarischen, lebenswerten Gesellschaft stehen für mich drei wesentliche Aufgaben: Solidarität erweitern – Gut aufwachsen – Alter absichern. Diesen Aufgaben werde ich mich mit aller Kraft widmen. Mein Leitmotiv dabei lautet: Niemand wird zurückgelassen!

Solidarität erweitern

Ich werde dafür kämpfen, Arbeit so zu gestalten, dass alle gesund bis zum Rentenalter arbeiten und anschließend einen würdigen Lebensabend genießen können. Neben einem fairen und angemessenen Lohnniveau nimmt dabei die Gesundheitsprävention eine zentrale Rolle ein. Seelisches Wohl, körperliche Gesundheit und materielle Sicherheit gehen für mich Hand in Hand. Die Corona Pandemie hat allgemein Einsamkeit als eine große gesellschaftliche Herausforderung deutlich sichtbar gemacht und hat uns eindringlich vor Augen geführt, wie verletzlich und an den Rand gedrängt Menschen mit einer physischen, geistigen oder psychischen Einschränkung sind, sobald unsere Gesellschaft aus ihrem gewohnten Takt herausgerissen wird. Inklusion, das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe, darf keine Schönwetterveranstaltung sein. Dafür werde ich mich auf den verschiedenen Ebenen einsetzen.

Gut aufwachsen

Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben beginnt im Kindesalter mit einer sehr guten Betreuung in den Kitas, schulkindgerechtem Unterricht in Grundschule und weiterführender Schule und wird fortgeführt in einer hochwertigen Ausbildung oder Studium. Ich werde mich für ein flächendeckendes, hochwertiges Betreuungs- und Bildungsangebot für unsere Kinder und Jugendlichen einsetzen. Ich werde dafür kämpfen, dass in gesellschaftlich relevanten Berufen für eine gute Ausbildung nicht bezahlt werden muss. Und ich werde mich darum kümmern, dass ein auskömmliches und nicht in die Verschuldung führendes BAföG zu einem wirkungsvollen Studienanreiz für Jugendliche aus bildungsfernen Schichten wird.

Alter absichern

Für alle Erwerbstätigen muss eine gute und verlässliche Rente nach vielen Jahren Arbeit sicher sein. Es geht um Respekt und Wertschätzung der Arbeit und darum, sich mit eigener Arbeit eine gute eigenständige Absicherung im Alter zu schaffen und von dem erworbenen Lebensstandard nicht erheblich einzubüßen. Arbeit darf ihren Wert im Alter nicht einbüßen. Zentrale Grundlage dafür bleibt für mich die gesetzliche Rentenversicherung mit ihren verlässlichen Leistungen und ihrer solidarischen Finanzierung. Niemand darf wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder seines Geschlechts im Alter in Armut geraten. Ich fordere eine geschlechtergerechte Rente. Unterschiedliche Arbeitszeiten und familienbedingte Tätigkeiten bei den Renten müssen gerechter behandelt werden. Langjährige Pflege von Eltern, Schwiegereltern oder anderen Familienmitgliedern dürfen sich nicht mehr negativ auf die Rente auswirken und die eigene Altersarmut bedeuten. Hier brauchen wir mehr Solidarität und Respekt vor dieser schweren Aufgabe.