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Corona in Deutschland Foto: SH

24. Januar 2022: Kurs halten im Kampf gegen die Omikron-Welle

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Nachdem die Regierungschefs und -chefinnen der Länder im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz getagt haben, steht fest: Es wird keine Verschärfungen der aktuellen Corona-Auflagen geben, aber Lockerungen sind in der derzeitigen Lage ebenso weit entfernt.

Die Infektionszahlen erreichen Tag für Tag neue Höchstwerte und die Omikron-Variante breitet sich in Deutschland nach und nach aus. Die derzeit verfügten Maßnahmen bleiben vorerst bestehen und die Lage wird weiter beobachtet. Bei einer drohenden Überlastung werden die Maßnahmen verschärft, gleichzeitig wird es Öffnungsperspektiven geben, wenn sich die Gesamtsituation verbessert. Somit haben Bund und Länder auch in dieser Sitzung neue Beschlüsse u.a. in den Bereichen der Testung, Kontaktnachverfolgung, Impfung und Digitalisierung gefasst.

Testen

Da die PCR-Testkapazitäten knapp werden, erfolgt eine Priorisierung. Auf Grundlage der Entscheidungen der Gesundheitsministerkonferenz in der vergangenen Woche werden besonders gefährdete Gruppen etwa in Alten- und Pflegeheimen und deren Betreuer*innen sowie Patient*innen in Krankenhäusern bei der Testauswertung bevorzugt.


Impfen

Die Impfung ist nach wie vor der wichtigste Weg aus der Pandemie. Deshalb soll die Impfkampagne erneut an Fahrt aufnehmen und jedem wird die Erst- Zweit- und Boosterimpfung empfohlen, um sich und andere Mitmenschen zu schützen. Die Bürgerinnen und Bürger unter 30 Jahren erhalten den Impfstoff Biontech, allen Menschen über 30 Jahren ist der Impfstoff des Herstellers Moderna vorbehalten.


Kontaktnachverfolgung

Aufgrund der derzeit hohen Zahl an Neuinfektionen wird auch bei der Kontaktnachverfolgung zukünftig priorisiert. Die Gesundheitsministerkonferenz wird mit dem Robert-Koch-Institut zeitnah ein passendes Regelwerk erarbeiten.


Digitalisierung

Die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister wird sich auf Grundlage der Empfehlungen des Expertenrates mit der Ausweitung der Digitalisierung beschäftigen und verfolgt das Ziel, die bewährten digitalen Anwendungen zum Nachweis eines Negativtests oder einer Impfung, wie die Corona-Warn-App oder die Cov-Pass-App, weiterzuentwickeln.

Außerdem soll bis zum 09. Februar 2022 eine einheitliche Regelung für die Durchführung von Großveranstaltungen ausgearbeitet werden, bevor spätestens am 16. Februar 2022 die Bund-Länder-Runde erneut planmäßig zur Lagebesprechung zusammenkommt.

Ausführliche Infos findet Ihr im gesamten Beschlusspapier, welches unten als pdf hinterlegt ist.

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